Sonntag, 17. März 2013

Liebe Leser/innen,
Wenn ihr wissen möchtet, wie alles begann, dürft ihr nun folgenden Link anklicken! 


http://marianne-gro.blogspot.de/




Vielen Dank an meine Mama für diesen tollen Text! :)

Mittwoch, 23. Januar 2013

Der kompetente Hosenverkäufer




Eines Montags, es war kalt und Winter, musste der Captain zum Friseur. Also verband man den Weg in die Kälte mit einem Ausflug in die örtlichen Mode Basare. In den meisten Geschäften bekam man nämlich genau das: Tünnef und Tand für teure Taler. Nur ohne spaßiges Handeln.
Aber das es auch anders geht (hier, kurz eingeworfen: Ja, man schreibt „anders“ tatsächlich ohne t am Ende. Auch wenn viele Leute im www gerne „anderst“ schreiben, weiß der Geier warum, ist es tatsächlich falsch. Nebenbei Erlerntes - immer wieder gern!)
.. jedenfalls, geht es auch anders.

Der Captain hatte einen neuen Plan. Es war die Idee, eine schwarze Hose zu kaufen, zu der man einen Wollmantel tragen konnte. Denn, siehe da: er hatte keine Alltagshose in schwarz. Und dieses wollte man hier ändern. Man betrat also ein modisches Kleidungsgeschäft für Herren.
Düstere Atmosphäre mit lauter Musik erklang und auf rostigen Fässern wurden T-Shirts präsentiert. Der Boden und die Wände waren schwarz und behangen mit werbezeigenden Flatscreens.
Man quetschte sich durch die ausladenden Kleiderständer und fand: ein schwarzes Hemd mit außergewöhnlich gutem Schnitt.
*wusch * wie der Dschinn aus der Flasche materialisierte sich plötzlich der nette Hosenverkäufer hinter dem Captain und pries seine Ware an.
„Hi! Welche Größe brauchst du denn?“ und er zog sofort das gewünschte Hemd aus dem Stapel. Anschließend beschrieb er Material, verdeckte Knöpfe und schlanken Schnitt.
„Probier es mal an, ob es passt!“ und er wies auf eine Umkleidekabine.
„Ich bräuchte noch eine Hose, schwarz, schlicht. Habt ihr da was?“ war des Captain's Frage.
„Jaa, natürlich.“
Wir huschten hinter dem hübschen jungen Mann her und er präsentierte: Eine Hose! Jawohl, genau so wie der Captain sie haben wollte. Nunja, fast.
„Diese Hose ist zwar nicht ganz schwarz, aber sie hat einen gewachsten Faden, weswegen sie sich nicht, bzw langsamer auswäscht, wie man das zum Beispiel bei normalen schwarzen Jeans hat, die nach einigen Wäschen doch eher grau aussehen, aber sie hat keine Bleichung und nur diese modischen Knittern am oberen Teil, weswegen sie trotzdem super aussieht und was brauchst du für eine Größe, bestimmt eine 32 und 32er Länge?“
Der Captain ein wenig verwirrt, stimmte dem zu und fragte noch nach einer richtig schwarzen Jeans.
„Ja, hier hab ich auch eine ganz schwarze Hose, allerdings ein lässigerer Worker-Schnitt, die ist dann natürlich nicht zum Hemd zu tragen, aber so vielleicht ganz toll zum Kapuzenpulli für die Freizeit eben, die hab ich aber *wühl * nicht mehr in deiner Länge da, nur in einer 30er Länge, aber probier sie trotzdem einmal an, vielleicht passt sie ja!“
Der Captain nahm sie an sich und man ging zu den Umkleidekabinen.
Frau Comorph hielt die Hosen und der Captain schlüpfte ins Hemd.
*wusch * Der Hosenverkäufer kam angelaufen.
„Und, haste schon an, passt es denn? Was hat er denn angezogen?“ fragte er Frau Comorph.
„ähm...das Hemd..“
Der Captain zog den Vorhang auf und präsentierte: Das Hemd! Sofort zuckelte der Hosenverkäufer an den Ärmeln, zupfte hier und da und sagte: „Ja, das passt doch perfekt, was meinst du?“
Der Captain stimmte zu, Frau Comorph auch und reichte dem Captain die nicht so ganz schwarze Jeans.
Der Captain zog sich um.
„Und, kommt ihr auch aus dieser idyllischen Kleinstadt?“
„... Ja.“
„Hat ja schon wieder geschneit, da braucht man morgens immer noch ne halbe Stunde länger um das Auto frei zu kratzen.“
„.. ja, das stimmt.“
Und dank dieses netten Smalltalks verging die Hosenumziehzeit wie im Fluge und der Captain führte uns seine Hose vor. Jedoch zu groß.
*wusch * der Hosenverkäufer rannte fort und erschien sofort wieder mit der passenden Hose auf dem Arm.
„Probier mal die, die ist eine Nummer kleiner, passt dann bestimmt besser!“
Gesagt getan, und sie passte tatsächlich besser. Doch der Captain, der weite Hosen gewöhnt war, war zweifelnd, ob denn die etwas engeren Beine, seinen Beinen trotzdem schmeicheln würden. Frau Comorph fand die Hose toll.
Hose Nr.2, die Worker-Look-Hose passte allerdings nicht, sie sah echt seltsam aus. Aber der Nette Hosenverkäufer wusste auch hier Rat:
„Ich hab da noch einen dunkelblaue Jeans, die ist fast schwarz, die sieht super aus, vielleicht probierst du die ja mal.“
Und er holte die Jeans schneller als ein Hund nach seinem Stöckchen jagte.
Diese Hose passte auch gut, gefiel der Frau Comorph allerdings nicht so gut, doch der Captain war von der Hose überzeugt. Die passt, die ist gut, die wird mitgenommen.
„Ich hab da sogar noch ein paar passende Stiefel zu, die sind gerade im Angebot. Echt Leder, schwarz, moderner Schnitt und die kannst du sogar über den Hosenbeinen tragen. Welche Größe hast du denn?“
Und er holte die Stiefel, jedoch waren sie in der Größe des Captains ausverkauft. Er probierte die größere Größe, man wollte ja nett sein, aber sie passten wirklich nicht.
Der Captain zog den Vorhang zu und zog sich wieder seine Klamotten an.
„Zu der blauen Jeans musst du unbedingt einen Gürtel tragen. Hast du einen passenden, sonst schau ich mal, wir haben hier auch einige die dazu passen würden...“
„Der Captain hat ganz viele Gürtel.“ sprach Frau Comorph.
Der Hosenverkäufer lief weg.
Der Hosenverkäufer kam wieder.
„Brauchst du Socken? Wir haben gerade ein Angebot. 1 Paar für 7 Euro und 5 Paar für 20 Euro! Oder Unterwäsche?“
Er lief weg und kam mit einer Boxershorts wieder.
„Eine für 15 Euro und 2 für 29 Euro. Die sind total toll! Sieht doch gut aus, oder?“ und er hielt die Shorts Frau Comorph unter die Nase.
Hier nun musste die Frau Comorph ein Ende sprechen, denn sie musste aufs Klo und hatte keine Lust mehr noch länger vor der Umkleidekabine zu verweilen.
„Lieber Hosenverkäufer, vielen Dank, wir haben kein Interesse an weiteren Artikeln. Aber es gibt ein Sternchen für versuchte Zusatzverkäufe!“
Der Hosenverkäufer stockte.
„Ah. Kommst du aus dem Handel?“
„Ja.“
„Ah. Wo bist du denn?“
„Stifteladen“
„Ah.“
Und dann erklärt er das Prinzip des Verkaufens im modischen Herrenladen, während man zu dritt zur Kasse ging und der Captain einen Schrecken bekam, hatte er doch so viel Geld ausgegeben. Ohne es zu merken. Ja, der Hosenverkäufer war ein guter Verkäufer.

Und erst zu Hause sprach der Captain dann den Satz aus, den ein wahrer Verkäufer gerne hört: Jetzt hab ich so viel gekauft und brauch eigentlich was ganz anderes!

Ja, in diesem Laden hat die gemeine Stiftverkäuferin einen Artgenossen gefunden. Doch mögen tut sie ihn nicht. Denn der Captain klagt noch immer über die Hosen, die er kaufte, ohne dass er sie brauchte. Und eigentlich etwas ganz anderes haben wollte... und das jeden Tag. Mehrmals.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Zahnfleischtage



Wenn eine Stiftekollegin krank ist, ist das nicht so schlimm. Wenn dagegen eine weitere Kollegin im Urlaub ist, ist das schlimmer. Die Restlichen 3 Stiftverkäuferinnen arbeiten dann 6 Tage durch und freuen sich auf den Sonntag. Das ist Montags nicht so schlimm, Freitags jedoch schon wieder anders! Normalerweise endet ein Freitag Abend mit den Worten: Leckt mich am Arsch, wir sehen uns im nächsten Leben! Also Montag. 2 Tage Wochenende, yey!
Aber ein Freitag in diesem Fall ist anders. Man denkt: Waah. Noch 1x arbeiten. Und nur bis 4!

Samstag. Müde Gesichter stehen im hell erleuchteten Stifteladen, die Luft ist raus, der Spaß aufgebraucht. Was bleibt ist trockenes Verkaufen ohne Spaß und Scherz. Die Kunden jedoch, man weiß nicht woher, die wissen das! Und sie nutzen es aus.
Morgens kommen sie gar nicht. Frau Comorph und ihre Kollegen stehen im Halbschlaf in düsteren Ecken und wischen etwas Staub von den Regalen. Noch 6 Stunden.
Man hat sich nichts mehr zu erzählen. Man schweigt. Langsam rollen Staubfussel durch den Laden.
Die gemeine Stiftverkäuferin wischt das Bad und kocht Tee.
Noch 5 Stunden.
Frühstückspause. Hier wiederum wird das plötzliche Verschwinden einer Stiftverkäuferin von der Bildfläche sofort von den draußen lauernden Finsterkunden genutzt. Ein Schwadron, bestehend aus Schulranzenmutti, Kinderwagen mit schreiendem Säugling, 3 jähriger Nervensäge und 6 jährigem Schulranzenkunden stürmt den Laden, bewaffnet mit einem gut vorbereiteten Katalog an Spezialfragen. Eine Kollegin ausgeschaltet. Sie kontert Fragen wie: Was wiegt der Ranzen, ist der nicht zu schwer und warum hat der von Stiftung Warentest kein „Sehr Gut“ erhalten? Gekonnt mit passenden Antworten. Schweres Gefecht am Schulranzenregal.
Frau Comorph trifft auf Rentnerehepaar.
„Ich hab einen teuren Stift gekauft“ zeigt auf 30,- Kuli. „Die Mine schreibt nicht richtig!“ finstere Miene, da die Supermarke den Kunden beschissen hat!
„Bringen Sie den Stift und den Kassenbon mit, ich kann das dann reklamieren.“
„Jaaa. Aber Sie können mir doch die Mine gleich mit geben. Dann bring ich Ihnen das nächste mal die alte mit.“
Im Hintergrund schreit der Säugling.
„Nein, das geht leider nicht.“
„Sie WOLLEN bloß nicht!“
„Nein, (langsam platzt mir der Kragen) ich muss das belegen, ich kann Ihnen die nicht einfach so mitgeben.“
„Ja, warum denn nicht? Dann muss ich ja nochmal kommen!“
Im Hintergrund schreien Säugling und 3 Jähriger, weil er nicht das tolle silberne Auto bekommt.
„Ich kann das mit dem Kassensystem nicht einfach ausbuchen, dass ich Ihnen eine Mine schenke, das gibt Ärger mit der Buchhaltung, weil ein Artikel nicht ohne Gegenbeleg ausgetauscht werden kann..“
Kunde verlässt den Laden, sauer, ist auch nie wieder aufgetaucht.
Frau Comorph geht zur Pause und trinkt eine Tasse beruhigenden Tee.
Noch 4 Stunden.
Das Schulranzenschwadron schlendert aus dem Laden, nimmt dabei göttlicherweise den damit verbundenen Kinderkrach mit.
5Minuten Ruhe, die Stiftverkäuferinnen räumen auf.
Gerade als sich die Begebenheiten im Laden auf eine normales Maß eingependelt haben, trifft ein neues Schwadron ein. Diesmal sind es verschiedene Kunden, die sich im Vorfeld gesammelt haben um gemeinsam an den Nerven der Verkäuferinnen zu rütteln. Diverse Rentner, eine Gruppe albernder Jugendlicher, eine Frau mit pubertierender Tochter, die Konfirmationseinladungen und die damit verbundene lange Beratung benötigt, eine Stammkundin mit Hund und ein Kunde mit Pudel.
Während nun eine Kollegin die Einladungskarten verkauft und ein Auge auf die Jugendlichen hat, kümmert sich Frau Comorph um das Kassieren der Trauerkartenkaufenden Rentner, berät den Kunden mit dem Hund, der ein wütendes Gebell mit dem Pudel anfängt, dessen Herrchen bei der anderen Kollegin einen Kuli kauft, beschwichtigt weitere Rentner, die einen Moment an der Kasse warten müssen. Und wie auf ein geheimes Zeichen stürmen alle wieder aus dem Laden.
Noch 3 Stunden bis Feierabend. Die Mittagspausenzeit fängt an und nacheinander verschwinden die Stiftverkäuferinnen in den Keller um dort eine halbe Stunde lang abzuschalten.
Kurz vor Feierabend, man räumt das letzte mal den Laden auf, Frau Comorph sucht eine Feierabend Deko aus, eine andere Stiftekollegin wäscht das Geschirr ab und bringt den Müll raus. Alles ist ruhig und still. Zu ruhig. Der Wahnsinn kratzt bereits an den Hirnrinden der Verkäuferinnen. Jeden Moment kann noch ein unverhoffter Kunde den lange herbeigesehnten Feierabend versauen. Noch 15 Minuten. Die Stiftekolleginnen räumen die Kartenständer rein und kontrollieren ein letztes Mal den Laden.
Eine Kundin betritt den Laden und möchte noch schnell ein Schulheft kaufen. Das ist schnell erledigt. Die Feierabend Deko wird ausgebreitet. Noch 3 Minuten.
Eine Kundin und ihre Tochter betreten den Laden.
„Haben Sie noch auf?“ Eine seltsame Frage, wenn man schon im Laden steht. Dieser aber schon halb unbeleuchtet ist, die Ständer im Inneren stehen und auf dem Boden eine Schulranzendeko steht.
„Ja, was kann ich für Sie tun?“ fragt die gemeine Stiftverkäuferin.
„Wir möchten Konfirmationseinladungen basteln und brauchen da noch ein paar Aufkleber.“
Die nächsten Minuten verbringt Frau Comorph mit der Dame, die in ihrem Handy nach Bildern von Einladungskarten sucht und nicht verstehen will, dass es die Aufkleber aus dem Internetz nicht im Stifteladen gibt, auch nicht auf Bestellung und auch nicht in diversen Katalogen.
Nach gefühlten Stunden verlässt die Kundin dann den Stifteladen und Frau Comorph kann endlich Feierabend machen. Den hat sie auch verdient, denn das leichte Hirnrindenkratzen ist in den letzten Minuten zu einer Freddy Krueger Kralle geworden, die ihr die Geduld zerfleischt.
„Ich frag mich, wie du dabei so ruhig bleiben kannst.“ sagte später die Kollegin zu Frau Comorph.
„Das frag ich mich manchmal auch.“ antwortete sie, in Gedanken bei ihren Kundenförmigen Voodoopuppen zu Hause.
Gerade an Zahnfleischtagen muss man die Geduld eines Katzendompteurs haben, die Ruhe eines Bierdeckelturmbastlers und die Ausgeglichenheit eines Shaolinmönches. Denn nur so hat auch der letzte Kunde das Gefühl ordentlich beraten worden zu sein.
Aber, liebe potentielle Stiftekunden: wehe euch, beträtet ihr demnächst den Stifteladen kurz vor Feierabend und stellt wahnwitzige, wunderliche wieso-weshalb-warum-Fragen, dann sieht euch vor! Denn die Stiftverkäuferin kann auch wie die wildgewordene Katze, den Dompteur zerfleischen, Bierdeckel wie Ninjasterne werfen und austreten wie Shaolinmönche, denen man mit dummen Fragen die Meditationsruhe stört. Und notfalls... es gibt immer einen großen Vorrat an angespitzten Bleistiften!

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Gut gefüllte Stiftverkäufer sind zufriedene Stiftverkäufer



Die Stiftverkäuferinnen waren selig. Das ganze Jahr hatten sie diverse Reklamationen der neuen Marke Ergorucksack behandelt und nun bekamen sie Besuch vom Ergochef. Da das Produkt relativ neu war, waren die Meinungen geteilt. Einerseits stand die absolut andere und fantastisch durchdachte Wanderrucksack-Form des Schulranzens, andererseits aber die bei einem neuen Produkt auftauchenden Fehler. Materialschwäche, zu schnelle Abnutzung von einzelnen Teilen, schiefe Nähte, etc. So kam es dass viele Kunden ein super Produkt bekamen, aber andere ständig diverse Dinge reklamieren mussten. Doch im Endeffekt sorgten diese Beschwerden dafür, dass jedes Jahr Verbesserungen vorgenommen wurden
Der Ergochef stellte den Stiftverkäuferinnen das überarbeitete Produkt vor, erklärte die verbannten Fehlerecken und stimmte sie auf ein neues, erfolgreicheres Verkaufsjahr ein. Als Wiedergutmachung des Reklamations-Stresses wollte er die Stiftverkäuferinnen auf dem Weihnachtsmarkt zu einer Bratwurst mit Glühwein einladen.
Doch leider regnete es in Strömen! Zum Leid des Ergochefes, zur Freude der Stiftverkäuferinnen, denn man beschloss in ein Restaurant zu gehen. Man platschte und triefte über den gerade schließenden Weihnachtsmarkt, der bei Starkregen nur von gut gefüllten Glühweinkunden bevölkert war, denen die Kälte nichts mehr ausmachte. Viele Wurstverkäufer und Mandelhändler hatten bereits die Läden geschlossen und es sich im Inneren der warmen und gemütlichen Holzlaube bequem gemacht, in der sie während der Weihnachtszeit wohnten. Umgeben von Süßgebäck, Kerzen und Kissen...
Während die gemeine Stiftverkäuferin so vor sich hinträumte, verschwanden die Stiftechefin und der Ergochef schon im Bierlokal.
Das Bierlokal – hier wurde Bier nicht nur ausgeschenkt, sondern auch hergestellt – war warm und heimelig. Doch auch sehr voll und das feuchte Grüppchen wurde zum Warten an den Tresen verwiesen. Dort bestellte man sich ein frisch gebrautes Bier und blätterte durch das Speisenangebot.
Der Tisch ließ nicht lange auf sich warten und die Speisen kamen auch und bald versank man in lustigen Gesprächen über „Dinge, die da einst geschehen waren“.
Dieses Thema wird oft und gern zur Sprache gebracht, besonders gegenüber nicht-Stiftverkäufern, denn es ist ebenso abwechslungsreich wie amüsant.
„Da war mal ein Mann, der stalkte die Kollegin...“
„Da war auch mal einer, der wollte in die Eier getreten werden...“
„Da war mal einer, der schenkte der gemeinen Stiftverkäuferin einen Kaktus...“
„Du gemeines Suppenhuhn!“
Und so weiter und so fort, begleitet von Gelächter und Gekicher. Die Augen des Ergochefes wurden immer größer, hätte er doch nie im Leben erwartet, dass das Leben an der Front nicht nur aus kleinen Kindern und ihren Ranzen, oder eleganten Herren mit Schnäuzer besteht, die ihren Edelfüllhalter kaufen wollen. Die Abenteuer der Reklamationen kannte er bereits. Doch nun kannte er auch die düsteren Abgründe.
Darauf musste man noch einen Abstecher zum Weihnachts-Wäldchen machen, in dem noch versteckt eine Glühweinbude auf hatte. Man wollte ja einen Glühwein trinken gehen und nach solchen Geschichten braucht der Körper das auch. So klang ein gemütlicher Abend aus. Die Stiftverkäuferinnen waren gut gefüllt und die Geldbörse des Ergochefes gut geleert.
Ergo: Reichst du Stiftverkäuferinnen den kleinen Finger, schleppen sie dich ins nette Restaurant!

Und als ob man vom Teufel sprach, der daraufhin sein Gesicht zeigen muss, geschahen Tags darauf gleich Dinge, die man sich das nächste Mal erzählen konnte.

Kurz nach Ladenöffnung klingelte das Stiftephon und die Kollegin nahm das Gespräch entgegen.
„Hier ist der nette Stifteladen, was kann ich für sie tun?“
„Hallo... ich hole mir gerade einen runter... wollen Sie zuhören?“
„O.o Nein danke!“
Eine halbe Stunde gackerte Gegröhle durch den Stifteladen, während immer neue Argumente gefunden wurden, das Gespräch das nächste mal zu halten, um mit kollektivem Lachanfall des Mannes Eigentümlichkeit zu belohnen.
Die Gute Laune hielt auch den Tag über an, die gemeine Stiftverkäuferin trieb ihre Späße mit den Kunden und alle waren froh und feierlich. Gegen 17:00 Uhr kam sogar ein verspäteter Paketmann um den Stiftverkäuferinnen ein lang erwartetes Paket aus den Niederlanden zu bringen, was dementsprechend gefeiert wurde.
„Oh! Da warten wir drauf. Unsere Päckchen aus Holland sind da!“ rief die gemeine Stiftverkäuferin. Der Paketmann und der Kunde daneben freuten sich über diese Freude. Der Paketmann entschuldigte sich noch über die späte Uhrzeit.
„Ach, das kommt ja auch aus den Niederlanden, das hatte einen weiten weg! Aber jetzt ist es ja da.“
Was da wohl drin ist, fragte der Gesichtsausdruck des Paketmannes, auch der Kunde schaute schief.
„Naa, ist unser Haschisch da?“ rief die Stiftekollegin von weiter hinten.
„jahaaa!“ antwortete die gemeine Stiftverkäuferin. Paketmann und Kunde verließen den Laden. Und noch immer lachten die Stiftekolleginnen! Ob sie denn gewusste hätte, dass der Kunde bei der Polizei arbeite, fragten sie die gemeine Stiftverkäuferin.
Nein...DAS hat sie nicht gewusst...

Dienstag, 11. Dezember 2012

Bodenpflege



Wie letztens schon erwähnt muss im Falle eines vorkommenden Schneefalles auch der Boden öfter gewischt werden, um ein Kundenfallen zu vermeiden. Im Falle eines Kundenfalles könnten schlimme Dinge ins Haus fallen. Das gilt zu vermeiden.

Eines Abends wischte die gemeine Stiftverkäuferin den Boden, gemächlich vor sich hin, man muss ja genau sein und jeden Schmutz erwischen, mag er sich noch so verstecken.
Ein älteres Ehepaar betrat den Laden und sprach den berühmten Satz: „Oh? Schließen Sie schon?“ Scheinbar geht Bodenpflege mit Feierabend anderswo gemeinsame Wege.
„Nein, kommen Sie herein!“
Daraufhin begann ein amüsant anzuschauendes Balancieren auf Fußspitzen, denn man möchte ja nicht in „das Nasse“ treten. Tapp, tapp, torkel... tapp.
Wie die gemeine Stiftverkäuferin schon öfter feststellen musste, hat scheinbar die gesamte Menschheit ein unheimlich schlechtes Gewissen über frisch gewischten Boden zu laufen. Geht dann gern auch mal Umwege um nicht in die nassen Flächen zu treten, oder wird gelegentlich davon hilflos eingeschlossen und muss dann doch über den sauberen Boden laufen. Meist mit den Worten: „Ach, das tut mir so leid... jetzt ist hier schon gewischt... und ich mach alles wieder dreckig...aaach... weeeh...!“ Tapp, tapp, torkel... tapp. Und läuft wie ein Storch im Sumpf durch den Laden.
Manchmal überlegte die gemeine Stiftverkäuferin auch: Man könnte um dieses ganze Schauspiel herumkommen, wenn man die Kunden an der Tür beten würde, die Schuhe auszuziehen um dann Leihpantoffeln anzuziehen. Dann würde der Boden auch bei Schnee und Scheißwetter sauber bleiben. Keiner müsste sich über frisch gepflegte Böden wagen und gelegentlich Fegen hätte das Thema abgehakt.
So. Jedenfalls: tapp, tapp, torkel... tapp. Die Kunden ließen sich von der Stiftekollegin bedienen und ein Geschenk einpacken. Dabei sprach man über das Wischen, und die Dame betonte, wie ungern sie wischte, fragte die gemeine Stiftverkäuferin, ob sie denn auch so ungern wischen würde.
„Nunja.. man muss es doch machen...“
Und was sie am meisten ekeln würde, wäre das Wasser mit dem Lappen drin. Stiftverkäuferin wrang gerade den Lappen aus. Ekelig?? Eigentlich nur nass.
Es gäbe ja so Auswringautomaten... und die wären ja vielleicht besser.
„...Nunja, die mag ich nicht, diese Wischmopps.“ teilte die Stiftverkäuferin mit.
Hätte die Kundin schon gehabt, war gar nicht so schlecht. Stiftekollegin berichtete vom Vergleich von Billigmarken zu Markenprodukten und ihren Erfahrungen damit.
„Es gibt doch noch diese flachen. Diese, die man auch ausdrücken kann, mit so einem Gerät!“
„Ja.“ antwortete die Stiftverkäuferin, „die werden ja auch von Putzfrauen in großen Gebäuden benutzt. Schlecht sind die nicht.“
„Ja, DAS wäre doch was für Sie! Dann bräuchten Sie nicht mehr in das ekelige Wasser zu fassen.“
„Wir wischen hier trotzdem retro. Immerhin mit Micorfasertuch statt Baumwoll-Lappen, aber das klappt auch super.“
Die Kunden begaben sich dann zur Kasse und verabschiedeten sich. Sie wünschten allen noch einen schönen Abend und einen schöne Adventszeit.
„Und Ihnen“ die Dame klopfte der gemeinen Stiftverkäuferin auf die Schulter „wünsche ich einen neuen Wischmopp!“


Sonntag, 9. Dezember 2012

apart

….apart?

Was ist „apart“?
Der deutsche Duden sagt: a) von eigenartigem Reiz; besonders reizvoll, geschmackvoll
b) ungewöhnlich, pikant

Wir schreiben Dezember. Ein nicht auffälliger, weder von Wetterlagen oder Kunden her.
Eines Tages betrat eine ältere Dame den Stifteladen und sprach die gemeine Stiftverkäuferin an:
„Ich suche ein apartes Lesezeichen. Was haben Sie da?“
In einem kurzen, ratlosen Moment ratterten sämtliche Artikel vor der Stifverkäuferin innerem Auge herunter. Sie kombinierte die Bedeutung des Wortes „apart“ mit dem Artikel „Lesezeichen“ um ein passendes Produkt zu finden. Man stelle sich das jetzt so ähnlich wie die grünen Nummern und Buchstaben eines Matrix-Computers vor. Doch nichts wollte zusammenpassen.
Also zeigte die Stiftverkäuferin der Dame die vorhandenen Lesezeichen, in absteigender Folge sortiert nach geschätzter Übereinstimmung mit dem Adjektiv „apart“. Zuerst zeigte sie ein elegantes Set aus schwarzen, Schreibfederförmigen Klammern, die auf die Seiten des Buches gesteckt werden können.
„Nein, das ist nicht schön. Außerdem gehen davon die Buchseiten kaputt.“
Als nächstes folgte ein schlichtes „zwischen-die-Blätter-lege-Lesezeichen“ in Aluminium mit glänzenden Herzen.
„Nein. Das ist nicht apart genug.“ Jetzt war die Stifverkäuferin ratlos. Der letzte Artikel, ein Set, bestehend aus 3 magnetischen Lesezeichen mit je einem Apfel darauf. Rustikal, schlicht, äpfelig.
„Ach, na da haben Sie ja was schönes gefunden. Das ist genau DAS, was ich gesucht habe!“
Verwundert über diese Aussage, begleitet sie die Dame zur Kasse und verabschiedete sich nach einem standart-Kassiervorgang.
Das Lesezeichen war weder elegant, noch reizvoll, geschmackvoll oder sonst besonders schön. Es waren Äpfel darauf. Es war vielleicht niedlich. Oder eignete sich für Kochbücher mit Apfelkuchenrezepten, die von einer rundlichen Frau mit karierter Schürze gebacken werden. Da aber Apfelkuchen weder pikant noch ungewöhnlich waren, trifft auch Bedeutung b) weniger zu.
Ein anderes mal, fragte eine ältere Dame nach aparten Aufklebern. Aufkleber um damit Geschenke oder Briefumschläge zu verzieren. Auch sie entschied sich für schlichte, rosafarbene Blümchen. Apart im Sinne eines eleganten, rosafarbenen, seidenen Abendkleides? Mit Blümchen?

Der Nikolaustag begann und die Stiftekolleginnen fanden es nett, sich Weihnachtsmützen auf den Kopf zu setzen. Oder in dem Fall Nikolausmützen.
Eine Kundin betrat den Laden und schmunzelte über das Bild zweier, die da standen mit roten Mützen auf dem Kopf.
„Oh, wie apart!“ freute sie sich.
Später wurde die Aussage noch diskutiert, in wie fern die Bezeichnung „apart“ auf Weihnachtsmannmützen angewendet werden kann. Sie waren weder elegant noch besonders reizvoll.

Vielleicht geschieht hier mal wieder eine Änderung der Bedeutung eines deutschen Wortes. Schon oft wurde ja ein veraltetes Wort ausgegraben um im alltäglichen Wortschatz einen neuen Platz zu bekommen.
Man denke nur an das Wort „geil“. Bezeichnete es vor 50 Jahren die Läufigkeit einer Hündin (im englischen „bitch“- heute auch anders verwendet), so wird es heute von der Jungend für sämtliche anderen Gelegenheiten verwendet. Gefolgt von „konkret“, „Pfosten“, „Tacho“, „Wayne“ und wie sie nicht alle heißen und uns um den letzten Nerv bringen.
Möglicherweise entsteht aus der Jungendwort-Kultur ebenso eine ältere-Damenwörter-Kultur. In der das Wort „apart“ einen zweiten Frühling erlebt.
Und möglicherweise versuchen sich die älteren Damen auf die Art und Weise ebenso aus der Masse hervorzuheben wie eine Gang 16jähriger, die „Yalla!“ und „Käferfrühstück“ röhrt.

Beobachten wir also das Ganze und bleiben auf dem Boden der Tatsachen, der im Winter auch mal öfter gewischt werden muss und schauen was der Dezember noch so mit sich bringt.

Donnerstag, 1. November 2012

Nach dem Urlaub... ach, ihr wisst schon.



Eine wundervolle Urlaubswoche ging vorbei. Frau Comorph und der Captain waren in Hamburg unterwegs und haben dort diverses Sightseeing betrieben. Sie liefen fröhlich und Geldausgebend durch die große Stadt und bewunderten Museen, Gebäude und Stifteabteilungen in Kaufhäusern – Jaa, manchmal vergisst man doch Dinge, die man unbedingt braucht und muss fremdkaufen gehen. Der Captain lachte über die Unanwesenheit der örtlichen Verkäuferinnen und bemerkte:
„Wenn dir langweilig ist, kannst du dich ja einen Tag lang hier hinstellen und Kunden bedienen – die wundern sich nachher, über den abrupten Umsatzanstieg!“
Doch leider ging auch diese hübsche Zeit vorbei.

Montagmorgen. Manchmal gibt es kein schlimmeres Schimpfwort oder Adjektiv um etwas ungeliebtes darzustellen.
Frau Comorph, geistig wieder auf Stiftverkäuferin gepolt und wichtige Dinge im Kopf, wuselte sich zu Hause zurecht und irgendwas musste in diesem Moment die Wirklichkeitslinie der ultimativen Erdanziehungsstrahlungen geändert haben.
Frau Comorphs Handy fiel auf den Boden. Von da an wies es einen merkwürdigen Fehler auf, denn es speicherte SMS und Fotos hinter den alten Dateien, statt wie gehabt, davor. Nunja.
Im Stifteladen ging es in der Art weiter, wechselte sich aber mit Telefonaten und Kunden ab. In etwa so:
Telefon klingelt – Gemeine Stiftverkäuferin telefoniert, schreibt Auftrag.
Kunde kommt in den Laden, benötigt Dinge.
Telefon klingelt – Kunde hat sich verwählt.
Stiftverkäuferin lässt eine Tüte fallen.
Kunde kommt in den Laden – erwirbt Dinge.
Stiftverkäuferin lässt einen Briefumschlag fallen. Einen weiteren und eine passende Karte dazu, ebenfalls ein falsch einsortiertes Einlegeblatt. Einer der Umschläge trifft sie empfindlich mit der Ecke im Gesicht.
Stiftverkäuferin ruft Außenstelle an.
Stiftverkäuferin ruft Außenstelle erneut an, fragt Kundenwunsch an.
Stiftverkäuferin ruft Außenstelle an und teilt Kundenwünsche mit.
Stiftverkäuferin ruft Außenstelle an und reklamiert Artikel – beide Gesprächsteilnehmer beraten sich über Standleitung.
Stiftverkäuferin lässt Geld fallen.
Diverse Kunden und diverse Telefonate.
Glücklicherweise waren alle Kunden an diesem gräusligen Montag kooperationsbereit und mißmutfrei.
Endlich endete der endlos elende erste Arbeitstag und Frau Comorph durfte nach Hause.
Doch das Schicksal folgte auf dem Fuße als sie sich eine Wärmflasche wärmenden Wassers gefüllt auf den Bauch legte um abzuschalten. Denn als sie aufsprang um in die Küche zu springen, die Wärmflasche hinabsprang und kaputtsprang, sprang ihr die Geduld und sie beschloss lieber ins Bett zu gehen um diesen Tag zu vergessen!

Doch dann kam der Dienstag.
Als die freundlich verpennte Frau Comorph das Frühstück vorbereitete, fiel ihr das Glas fruchtige Marmelade aus der Hand. Ein finsteres Deja-vu breitete sich aus.
Aber dafür war heute keine Zeit. Die Stiftekollegin hatte Geburtstag gehabt und daher wollte Frau Comorph ein paar Minuten früher da sein.
Hier jedoch schaltete sich das nächste morgendliche, mysteriöse Paradoxon ein: Die gemeine Stiftverkäuferin schafft es NIE ein paar Minuten früher das Haus zu verlassen. Jedes mal wenn sie pünktlich dran ist, passiert irgendetwas. Etwas! Etwas womit man nicht rechnet.
Nennen wir es (hier erklingt jetzt ein düsterer Gong) „Das 8:45 Syndrom“.
An diesem Morgen jedenfalls stand Frau Comorph fertig winterlich eingekleidet im Flur und schulterte die Schultertasche, wünschte dem Captain einen schönen Tag und befand sich plötzlich in einem Gespräch über das Öffnen eines PCs. Wo sich das Werkzeug befände, wo genau und wieso sie davon nichts wüsste. Wieso man dort in den Eingeweiden nichts berühren sollte und wie man sich denn erden soll, wieso man sich auflädt und wer von wem keinen Elektroschlag kriegen sollte.
Verwirrt und verunsichert verließ sie den Captain.
Doch aus dem Hausflurfenster sah sie die gelben Säcke auf der Straße liegen, der in der Küche befindliche war voll und damit fing eine wilde Jagd an. Ja, solch Dinge passieren während des 8:45 Syndroms!
Frau Comorph lief zurück in die Küche und schnappte den gelben Sack. Doch als sie zurück zur Wohnungstür eilte, stockte sie, Aug in Aug mit dem Katertier, der sich im Hausflur befand.
„Husch, zurück!“ Rief sie und „Captain, zu Hilf!“ (doch der hörte nicht) (Der Kater aber auch nicht)
Der Kater rannte die erste Treppe hinunter und blickte herausfordernd die hinterhereilende Frau Comorph an. Er hielt seinen Vorsprung und xlief Treppe Nummer zwei hinab, blickte zurück und wartete was geschähe. Frau Comorph eilte schimpfend hinterher. Kater lief Treppe Nummer drei hinab und wartete brav. Frau Comorph eilte, finstere Flüche fluchend hinterher. Kater lief die vierte Treppe hinab und schnüffelte interessiert an des Nachbarn Fußmatte. Frau Finstercomorph befahl ihm stehen zu bleiben. Kater rannte die fünfte Treppe hinab und wartete, den Schalk im Nacken, was wohl jetzt passieren würde. Frau Comorph rannte hinterher. Kater lief die sechste Treppe hinab und begutachtete eine Topfpflanze. Als er jedoch der dort liegenden Fußmatte etwas zu viel Aufmerksamkeit schenkte, konnte Frau Comorph ihn packen und zeternd die Treppe hinaufbringen. Damit waren dann die überflüssigen Minuten vorbei und sie eilte, ein Zuspätkommen befürchtend zum Stifteladen.
Weitere Möglichkeiten für das 8:45 Syndrom wären übrigens:
- Treffen von freundlichen Nachbarn
- vergessen des Mülls
- Treffen von ehemaligen, garstigen Nachbarn
- Treffen von Kunden aus dem Stifteladen
- Vergessen des Schirms und Feststellen, dass es regnet und man zu Fuß gehen muss.

Und hier noch eine Liste der Dinge, die die gemeine Stiftverkäufern an diesem diabolischen Dienstag fallen lies:
- einen Taschenrechner
- eine Packung Briefumschläge
- ein Geodreieck
- einen Millimeterblock
- Briefpapier
Demnächst beschäftigen wir uns dann mit den Zusammenhängen dieser ungewünscht den Boden berührenden Dinge und warum sie gerade in dieser absonderlich sonderbaren Konstellation auftraten, nicht zerbrachen oder defekteten. Ausgenommen Frau Comorphs Handy, dafür aber der etwaigen Fehlerbehebung und was das alles mit den Erdanziehungsstrahlungen zu tun hat!
In diesem Sinne: Fröhlichen Mittwoch!