Dinge, die Geschehen, mit denen keiner rechnet.
In der Nacht zu Himmelfahrt geschahen dann folgende Dinge:
Der Kater wurde krank. Blut im Urin. Merkt man dann auch erst nachts, denn ein Katerchen sagt einem ja nicht bescheid. Große Panik, Telefonate!
Eine Email erreichte Frau Comorph, mit dem Titel: Keine Panik!!! Wir nehmen die Waschbecken zurück. Blah.
Freude!
Frau Comorph ging also ins Bett mit dem Kopf voller Post-it Notizen, was am nächsten Tag so alles geschehen muss.
Morgens, Himmelfahrt, alle Männer schon besoffen. Nein, nicht alle.
Frau Comorph räkelte sich morgens um 8 aus dem Bett um nach Katerchen zu sehen, zu frühstücken und alles zu organisieren, was noch zu organisieren war.
Tierarzt 1 angerufen, Tonband sagt: Rufen Sie Tierarzt in Bad Harzburg an. So getan und Termin vereinbart.
Dinge aus Garage und Wohnung auf die Straße geschleppt und dann von Dark Angel abgeholt. Dark Angel, ist gar kein dunkler Engel, sondern Frau Comorphs beste Freundin vor Ort. Immer zur Stelle wenn Panik ins Hirn kriecht. Da Dark Angel allerdings einen kleinen, runden Twingo fährt, war erstmal basteln angesagt, bis die große Alu-Leiter aus dem Dach ragte, aber zumindest im Auto war.
Punkt 2 der Tagesordung: den Captain's Clan treffen. Um 10 am Gartencenter. Um halb 11- nachdem Frau Comorph schon ganz schlecht war, trafen alle ein.
Schnell gings in die neue Wohnung um Anweisungen zu anweisen und Dinge zu tun, damit Frau Comorph zu Punkt 3 übergehen kann.
11 Uhr: des Katers Arzttermin. Schnell wieder ins alte Heim, den Kater in die Box gestopft, ins Auto und *zzZZzzzooouuUUmm* nach Bad Harzburg. Vorteilig war, dass der Kater total in Dark Angel verknallt ist und von daher keinen Radau im Auto machte. Der Arzt war schnell fertig. Alles wieder zurück und zur Wohnung.
Dort wurde schon fleißig gearbeitet.
Im Laufe des Tages tapezierte man Arbeitszimmer, Schlafzimmer und Küche. Um 9 war Frau Comorph fertig und zu Hause. Schlafen. Denkste! Kater!
Denn die Mäuse, die Frau Comorph sich züchtete, waren schlau. Sie nagten sich ein Loch in den Deckel ihres Hauses und brachen aus. (Loch 1 war schon geflickt) Da der Kater mit der Blase usw, hatte Frau Comorph schlauerweise den Korb mit der frischen Wäsche neben das Mäusehaus gestellt.
Jedenfalls ging um halb 2 nachts ein Radau los, als der Kater freudig die kleine Eve Mystique durchs Zimmer jagte. Die weiteren Mäuse wohnten im Wäschekorb.
Um halb 4 hatte dann der Kater endlich verstanden, dass keine Mäuse mehr rumliefen und hörte ebenfalls mit dem Gewusel auf. Frau Comorph, schon Wahnsinnig und zerkratzt von einer kleinen Prügelei mit dem Kater, in dem es um Machtspiele und verbaute Eingänge zum Mäuseraum ging, konnte schlafen!
Freitags ging es morgens um halb 9 aus den Federn und wieder zur Wohnung. Dort traf man sich um 11 um weiter zu tapezieren. Den Eltern sei Dank gab es immer genug zu Essen und zu Trinken! Man schaffte, alles fertig zu tapezieren und sogar schon die Küche grün zu streichen und das Arbeitszimmer weiß.
Widerum stellte man fest: es gab nur einen Abfluss in der Küche, statt 3 für Geschirrspüler, Waschmaschine und Waschbecken. In der Badewanne fehlte noch ein Stöpsel und der vom Waschbecken schloss nicht richtig ab.
Abends fiel Frau Comporph wieder erschöpft ins Bett. Aber nur bis um halb 2. Dann fand der Kater nämlich noch eine Maus, die seit gestern hinterm Kleiderschrank gewohnt hat. Also stand Frau Comporph wieder auf, sammelte die nass gelutschte Maus, zum Ärger des Katers, wieder ein und schlief weiter.
Samstag gings erstmal zur Arbeit. Während der Captain von der Arbeit kam.
Nachmittags um halb 5 war schon wieder viel getan.
Und am Sonntag schaffte man den Rest. Schlafzimmer und Wohnzimmer fertig gestrichen, mit Wischtechnik. Flur abgeteilt, halb gestrichen, den Roten Faden eingebaut (wichtig, dass man den immer vor Augen hat). Das Arbeitszimmer wurde letztendlich auch noch gestrichen. Dann war man fertig. Die Clans trennten sich, und Frau Comorph und der Captain gingen nach Hause.
Montags wurden Teppiche gekauft. Vormittags kümmerte sich Frau Comorph um die Herrichtung der Böden. Das hieß: Schrubben, Schaben, Wischen. Rücken!!
Gegen Abend waren dann auch die Teppichröllchen in der Wohnung.
Frau Comorph, unter Dauererschöpfung leidend, vorm TV eingeschlafen, mit der Erfahrung reicher: es ist nicht alles Üäh, was es bei Mc's gibt. Der neue Ruccolaburger ist toll!
Tja. weiter gehts im Chaos. Das nächste mal gibt es dann: Umziehen leicht gemacht. Oder Tetris im Kleintransport.