Dienstag, 25. Januar 2011

Stabilo < VS > Airroller

Es gibt viele Möglichkeiten, eine stino glatte Mähne in eine wilde wuschelige Lockenpracht zu verwandeln. Nicht alle sind sinnvoll, nicht alle gehen schnell und nicht viele lassen sich von jetzt auf gleich bewerkstelligen. Man muss immer bedenken: nicht jeder Mensch geht zum Friseur.
Betrachten wir nun aktuell diese Dinge:
Der Stabilo Point 88. Ein super Fineliner, erhältlich überall zum günstigen Preise (ca -,69 Euro), viele bunte Farben, viele Anwendungsmöglichkeiten. Lässt sich auch als Dutt-Stäbchen verwenden.
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Diese lassen sich prima ins Haar drehen, und sehen dann interessant aus. Nachteil: es ziept ein wenig, wenn man die Stifte in den Haaren befestigt. Vorteil: sie sind abwaschbar. Was die Benutzung von Stylingprodukten post-drehend erlaubt.
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So kann das ganze dann aussehen, wenn es fertig ist.
Jetzt lassen wir das ganze einwirken, trocknen und dergleichen. Nutzen können wir die Zeit indessen zum Frühstücken oder putzen des Badezimmers, je nach Tageszeit.
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Das Ergebnis! Man sieht, dass die Löckchen nett fallen, es gibt allerdings eine kleine unstimmigkeit in der Wellenlänge der Lockensymmetrie. Zudem fällt auf, dass die oberen Haare dezent kräuselig sind, durch die Plattdrehung der Seitenpartien.

Kommen wir nun zu Variante 2, den Airwicklern.
Diese lustig anzuschauenden und anzufassenden Dinge sind aus einem schaumartigen Polymer hergestellt (vermutlicherweise) welches sich in sämtlicher Art bewegen und drehen lässt. Durch die angenehme Weichheit lässt sich der Wickler sogar des Nachts tragen! Ha! (Erhältlich in üblichen Drogeriemärkten zum Preis von 2,29Euro) Ebenfalls lässt sich der Wickler gut Reinigen und durch seine Schlankeit sicher verwahren.
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Das Eindrehen dieses Wicklers ist ein wenig Beschwerlicher als die Benutzung des Point 88, da er so verdammich weich ist. Lässt sich aber durch die in-sich-selbst-Steckbarkeit, ähnlich der Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt, super befestigen. Ein spontanes Umherspringen beweist auch die Stabilität des ganzen und die angenehme Tragbarkeit.
Das Ergebnis ist überraschend! Die wellige Weichheit der fallenden Locken überzeugt. Symmetrisch, Angenehm und auffallend professionell sieht es aus.
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Tja, meine Damen und Herren, die Entscheidung fällt in dem Fall einfach.
Der Sieger ist der Airwickler!
*tadaaaa*

Donnerstag, 18. November 2010

Maskarainflation

Maskarainflation

Mehr Wimpern! Millionen Wimpern boost! Super-schwaz Pigmente. Vibrationsbürste umhüllt jede Wimper. Super size Bürste für super size Wimpern! False effect. Wimpern wie aufgeklebt. Fliegenbeine. Booster, bash, million, super, giant, bäm, bäm, bäm!
Maskarawerbung schlägt sich Ende 2010 monatlich um Längen. Längere, vollere, dichtere und dickere Wimpern. Whäm! Noch mehr Wimpern, Wimpern wie Rattenbeine.
Aber schätzungsweise noch ein Jahr, dann, Anfang 2012 (Jahr des angeblichen Weltunterganges) prophezeie ich die große Maskarainflation! Gepaart mit der großen Make-up Depression.
Maskara – Wimpern ganz natürlich. Pflegestoffe statt Pigmente. Nude-Look. Für echte Freaks: Wimpernentfernung! Der echte, natürliche Look, transparente Pflegecremes statt Farbtöpfchen.
Back to the nature.
Und 2015 fangen wir langsam wieder von vorne an.
Maskara - schwarz

Autofahren und andere Probleme

Autofahren und andere Probleme

Wie ja jetzt jeder weiß, werde ich zur Zeit zum Autofahren gezwungen. Andererseits, so lernt man es wenigstens. Aber trotzdem hätte ich nie gedacht, dass es dabei so viel zu entdecken gibt, so viel falsch zu machen und so viel zu beachten.

  • Auto abschließen! Wenn man einkaufen geht, sollte man sich nicht darüber freuen, dass man alleine einkaufen gefahren ist. Man sollte auch an die Grundprinzipien denken. Schließ dein Auto ab, wenn du es verlässt. Hat zum Glück keiner gemerkt.
  • Blinken. Blinken vergisst man manchmal, oder es fällt einem zu spät auf, dass man hätte blinken müssen, oder früher blinken müssen. Manchmal ist es aber auch so, dass man nach geraumer Weile erst merkt, dass man blinkt. Wenn man z.B. in einer abknickenden Vorfahrtstraße geblinkt hat und das Ding sich nicht ausschaltet und man blinkend durch halb Oker fährt. Ja, man hört es eigentlich. Aber nicht wenn man laut zur Musik singt.
  • Abbiegen. Achtung, manchmal kommen Autos. Dann muss man sich beeilen und während man im 1.Gang auf 30 beschleunigt, noch in der Kurve in den 2. Gang schalten und auf 50 beschleunigen. Alles, bevor das Auto da ist, welches man übersehen hat, und der Fahrer sich beschweren kann.
  • Anfahren. Immer im 1. Gang. 2.Gang geht auch, 3.Gang geht notfalls auch, aber am besten geht es im 1.Gang. Und laaangsam. Sonst gucken die Leute.
  • Scheibenwischer nur immer kurz anmachen und nicht dran rumdrehen, sonst geht er nicht mehr aus. Jedenfalls nicht während der Fahrt.
  • Geschwindigkeit. Immer an das halten, was die Schilder sagen. Es sei denn, man hat es eilig und einer drängelt. Dann „darf“ man auch mal Innerorts mit 70 langrasen.
  • Gegen etwas gegen zu fahren, ist nicht gut. Noch ein zweites mal gegen etwas gegen zu fahren, macht die Sache nicht besser. Vor allem nicht, wenn der vermeintliche Bordstein sich als geparktes Auto enttarnt. Dabei können wir auch einen Unterpunkt einsetzen:
    - immer gucken, ob jemand hinter einem parkt. Selbst wenn das noch nie
    so war!!
    Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen: es war Dunkel, da stand noch nie einer und ich hatte es eilig. Außerdem fahre ich langsam Rückwärts. Und ein Bordstein hätte sich genauso verhalten. Zudem waren die Scheiben voller Regentropfen. In einem solchen Fall sieht man sofort nach, was passiert ist. In meinem Fall sah ich nichts und fuhr erst mal den Capt. abholen. In dem Sinne, zu zweit sieht man mehr. Allerdings war das Auto dann weg und kam auch nicht wieder. Um auf des Captain's Logik zu vertrauen: wenn bei uns nichts ist, ist bei dem andern auch nichts.

Autofahrer sind Arschlöcher. Man kann sich nur beschweren. Das hab ich schon als Radfahrer gemerkt, und jetzt muss ich wohl selber eins werden.
Für alle behördlichen Mitleser: alles erfunden ^^

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Stifteverkäuferin - 9 - Weihnachten Teil2 und KBM

Und wieder gibt es Neuigkeiten von der gemeinen Stifteverkäuferin!

Denn Weihnachten hat noch etwas ganz tolles in die Päckchen gepackt:



Cupcakes für den Weihnachtsbaum! Mit Glitzer und Pink und Kitsch und Zucker!!
Wer also immernoch denkt, Santa kriegt nur in Amiland Zahnweh von der Blinkedeko, der kann dieses Jahr in den Stifteladen kommen! hihi.

Ansonsten gibt es den KBM.
Der Kleine Braune Mann. Ein eigentümlicher Zeitgenosse. Kommt in letzter Zeit öfters mal zum Stiftekaufen vorbei. Doch wir reden hier nicht von faschistischen Ausdrücken. Nein, der KBM hat zwei tolle Hobbys: Muskeln und Solarium.
Den Sommer über war er schon fast der KDBM, Kleine dunkelbraune Mann. Denn die Sonne am Himmel tat ihr übriges. Doch selbst im Herbst nimmt seine schokoladige Farbe nicht ab. Noch immer erschrecken sich die Stifteverkäuferinnen beim Anblick der knusprigen Hautschicht.
Möglicherweise liegt es auch an der Überbenutzung des Axe-Schokodeos. Doch da würde der Geruch fehlen, der sich dabei in den Gängen ausbreiten würde.
Doch das wäre nicht so schlimm, wenn man das Gesamtbild nicht im Kopf hat.
Im Sommer: Muskelshirts. Muss ja die Muskeln zeigen. Kombiniert mit einer antimodernen Jogginghose. Gerne hochgekrempelt, damit man die strammen Waden sieht.
Jetzt im Winter tauschen wir das Muskelshirt mit einem Bundeswehrpullover in dunkelblau. Der seltsamerweise und Oberkörperbetonend in den Bund der Jogginghose gestopft wird. *herrgottimhimmel* Natürlich hochgekrempelt.
Die Stifteverkäuferin, die gemeine, denkt sich immer nur: seltsam, wie oft der in den Laden kommt. Meist zum Kopieren.
*gruselgrusel* Hofft die Gesellschaft nur, dass es nicht irgendwann die beliebte Frau S. ist, die wiedermal einem misslungenen Datingwahn zum Opfer fällt.

Braun müssen sie sein. Und knusprig.
Männer? Nee, Cupcakes!


Zwar nicht die Vogue...

aber der DarkVibe. Interessante Zusammenkünfte von Handlungssträngen bescherten mir die Ehre, das Oktobercover dieser kostenlosen Zeitschrift zu beposen.
Dark Vibe Okt 10
Sogar eine Doppelseite im Innenteil ziere ich, Comorphia, das Nicht-Model. *gg*
Dark Vibe Okt 10
Eigentümlicherweise ist diese Ausgabe leider ein chaotisches Sammelsurium an Schreibfehlern und Grafikfehlern.
Naja, halt eben Nicht-die-Vogue.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Neues von der Stiftverkäuferin - 8

Neues von der Stifteverkäuferin – Teil 8

Weihnachten im Stifteladen

Weihnachten fängt nicht wie bei uns zu Hause erst Anfang Dezember an, sondern Ende September. Die Supermärkte kennen da noch weniger Erbarmen und fangen nach den Sommerferien mit Spekulatius und Dominosteinen an, damit man sich den mühsam erarbeiteten Bikinibauch schonmal Weihnachtsrund futtern kann. Speck ansetzen, wird eh bald kalt. Ausserdem haben Aldi und Co. Im Dezember eh keine leckeren Eierlikörkugeln mehr.
Im Stifteladen beginnt die Weihnachtszeit etwas später. Trotzem hat Frau G. Bei 20° Sonnenschein, im T-Shirt Weihnachtsmänner, Engelchen und diverse mit Kunstschnee bestäubte Niedlichkeiten ausgepackt. Farbliche Arrangements sind oberstes Gebot.
Während sich die Kollegin in der Mittagspause das letzte Eis des Jahres gönnt, dekoriert Frau G. pummelige Raffael-Engel. Kleine, dicke Männchen mit Tüchern auf den Schenkeln, sitzen wie fette Männer in der Sauna dicht an dicht im Regal. Temperatur passt zumindest.
Gold, flitterkram, „Oh du fröhliche“-Servietten, Pummelengel überall. Karton leer.
Zu oberst tummeln sich dieses Jahr schlanke Weihnachtsmänner, in Grün. Denn Grün ist das neue Rot, und der Schlankheitswahn löst die Keksbäuche ab. Immerhin lassen sie sich auch noch im Frühling verkaufen... Gartenzwerge sehen ähnlich aus.
Noch Modischer geht’s weiter: denn Lila ist Trend. Lila Hirsche, lila Servietten, lila Elchkerzen.
Frau G. übertrifft sich selbst und möchte gleich einziehen... etwas vermisst sie schon das lila Wohnzimmer vom letzten Jahr. * glitzer *




Und extrem geht’s weiter. Denn der Postbote bringt passende Highheels mit, in lila und weiß, glitzerig und mit Strass besetzt.

Auch gibt es für die Weihnachtsmannmuffel glitzernde Bulldoggen. Glänzend, Pink, mit Krönchen und Flügeln. Sinn? Heut nicht. Kitsch! Wir sind Amerika! Wir sind Kitsch. Vor allem sind wir nicht normal.
Für den Herren von Welt wäre das Hündchen auch in blau zu haben ^^.






Manchmal fehlt es Frau G. an der guten alten Weihnachtszeit... man hat einen vernünftigen Herbst und freut sicht auf die Adventszeit, wo in den Häusern umher die Sterne in den Fenstern aufgehen. Damals blinkte es noch nicht in Neonfarben. Und ganz so hoch waren die Stromrechnungen des Dezembers 1987 auch noch nicht. Aber was solls... wir sind ja jetzt die Zukunft.

Derweil herrscht auch vorweihnachtliche Flaute in den Geschäften, denn die Menschen müssen erst mitkriegen, das Weihnachten und der Kampf ums beste Geschenk längst begonnen hat. Heute allerdings beschäftigte sich Frau G. damit, Bleistiftstriche von Bleistiften zu radieren. Muss ja ordentlich aussehen.

Frohe Weihnachten allerseits

Mittwoch, 30. Juni 2010

Tagebuch eines Umzugs - 5

Tagebuch eines Umzugs - 5
Das Chaos danach


Nun, man befand sich also mit dem Hintern in der neuen Wohnung. Aber um Frau Comorph und den Captain herrschte Chaos und Anarchie. Aber bevor sich daran etwas ändern konnte, mussten erstmal andere Dinge geschehen. Der Captain verschwand zur Arbeit.
Punkt 1: Es regnete bei 7°C in Strömen, typisches Juniwetter. Frau Comorph putzte die alte Wohnung, damit Rumpelhüttenhausen ordentlich zurückgegeben werden konnte.Traf sich dort mit Dark Angel und wartete auch darauf, dass die Spedition die Waschbecken abholte. Denn es geschahen doch noch Zeichen und Wunder. Auf die Rücküberweisung des Geldes, wartete man allerdings noch ein paar Wochen. Aber immerhin. Zum Aufwärmen gabs dann heiße Schokolade im Gartencenter-Café.
Rumpelhüttenhausen war dann bereit zur Wohnungsübergabe.
Punkt 2: Man stellte fest,dass 4 Steckdosen nicht funktionierten und die Gegensprechanlage von der Wand fiel, sobald man sie berührte. Also Telefonat an Wohnungsmenschen.
Ebenfalls stellte Frau Comorph eine eigenartige Klebrigkeit fest, die an den Türen hing und sich strickt weigerte abgewaschen zu werden. Weder Allesreiniger, noch Sonderreiniger, Scheuermilch und Nagellackentferner schafften die Klebe von der Tür zu entfernen. Äußerst ärgerlich.
Punkt 3: Man stellte ebenfalls unter Schrecken fest, dass die Küchenmenschen geschlampt haben. Die Waschmaschine lief aus, was einen tollen See in der Küche schuf. Von den Herdplatten funktionierten nur 2. Und Frau Comorph musste sowas von dringend Wäsche waschen.
Also telefonierte man mit dem Möbelladen. Ja, der Handwerker kommt am Mittwoch.

Am frühen Abend konnte sich Frau Comorph dann endlich um ein paar Kisten kümmern, die ausgepackt werden wollten.

Am Mittwoch war Wohnungsübergabe in Rumpelhüttenhausen. Dort ärgerte man die Frau Comorph erneut, denn sie sollte dem Herrn Nachmieter Geld für Farbe geben, damit die herrlichen Fledermäuse im Wohnzimmer überstrichen werden können. Nunja, Zähneknirschen, ok.
Als Ausgleich zeigte sie den Damen den kleinen grünen Salpeter, der im Keller aus der Wand kroch.
Um 12:00 wartete Frau Comorph dann auf den Handwerker der Möbelfirma. Jegliche Dreckwäsche türmte sich zu 2 großen Haufen im Schlafzimmer auf. Denn als der Captain vom Festival kam, brachte er viel dreckverkrustete Wäsche mit. Schließlich war Weltuntergang mit Regen und Matsch.
Nebenbei wurde auch wieder Sortiert, hin und her geschoben, Küchenutensilien in Küchenschränke gestopft.
Um 17:00 wartete Frau Comorph immer noch auf den Handwerker.
Telefonat 1: Hallo. Ich warte auf den Handwerker. Sollte um 12 hier sein.
- Ja...keine ahnung. *frag nach* ah. Moment
- Warteschleife
..... Frau Comorph telefoniert mit Handy, da Teletechniker noch nicht da war. *wart*
- tut,tut,tut aufgelegt.
Frau Comorph ärgerlich bis verwirrt.
Erneutes wählen und warten. Keiner geht dran. Hm..
Ein paar Minuten warten, erneutes Wählen.
- ... *hintergrundrauschen*
- Hallo??
- *gemurmel* Gespräche im Hintergrund. Anscheinend liegt Hörer irgendwo rum.
Warten, horchen. Große Verärgerung. Auflegen.
30 Minuten lang kocht Frau Comorph. Dann erneutes Wählen.
- Hallo, Möbelhaus, was kann ich für Sie tun?
- Halloo! Schön dass Sie mir mir sprechen. *ärgerliches Zetern*
- Handwerker kommt am Freitag. Versprochen.
- Wenn nicht! *umfangreiche Zeterorgie mit Waschmaschine und Wasserschaden*
Das war der Mittwoch.

Freitag geschahen dann folgende Dinge.
Ach ja: Tee plus 7 Tage im neuen Comorphien!
Mangels Anwesenden Wohnenden, musste Frau Comorphs Mutter die Wohnung hüten, da viele Leute kommen sollten.
Morgens um 8 klingelte der Handwerker der Wohnungsmenschen, der mit dem Spezial-Sprüh-Klebe-und-Alles-Ex die Türen reinigen wollte. Auch er konnte sich nicht erklären, was Frau Vormieterin damit angestellt hatte. Man hätte selbst kleine Kinder an der Tür festkleben können. Aber wir einigten uns auf Nicht-klebende-Post-it.
Im laufe des Vormittags, während Frau Comorph Stifte verkaufte, kam noch der Teletechniker. Wer nicht kam: der Handwerker der Möbelfirma.

Tee plus 10 Tage:
Eine Reise ins Möbelparadies verschaffte viele neue Möbel. Von denen allerdings nur 3 mitgenommen werden konnten: eine Wohnwand, bei der eine Aufbauanleitung fehlte.
Ein Badschrank und ein Küchenschrank.
Ein Sideboard musste reklamiert werden, da ein Packstück innerlich zerstört war.
Ein Flur Sideboard folgte einige Tage später.
Ein Raumteiler, bei dem eine Schraube fehlte.
Ein weiterer Bad Schrank und ein Waschbecken Unterschrank.
Ein weiterer Küchenschrank, bei dem ein Griff fehlte.
Nun sollte man meinen, die Möbelfirma käme einem da entgegen, mit diversen Vergünstigungen, Gratisartikeln, Entschuldigungs-Blumensträußen... aber nein.

Tee plus 12 Tage:
Der Elektriker kam und reparierte 3 von 4 Steckdosen. Die Gegensprechanlage konnte er nicht reparieren.

Tee plus 13 Tage:
Nach hundertmaligem hin und her telefonieren, mit ziemlich viel Gezeter, kam endlich der Handwerker der die Herdplatten und die Waschmaschine reparierte. Endlich konnte Frau Comorph ihre inzwischen Kopfhohen Wäscheberge bezwingen. Dank der Riesigen Füllmenge der Waschmaschine sogar in nur 3 Wäschen! Ein Hoch auf die Technik!

Tee plus 14 Tage:
Der Captain zog mit Möbeln und Dingen in die neue Wohnung ein. Denn wer jetzt dachte hier wäre jetzt alles geschehen, was geschenen muss, der täuscht. Denn das Chaos erschien erneut. Als Frau Comorph vom Stifteverkaufen kam, stand endlich ein Sofa im Wohnzimmer! Sitzen! Nicht mehr nur auf Decken! In der Küche erschien ein neues Kistenchaos, dessen Inhalt seinen Platz suchte. Im Grunde waren überall neue Kisten und Chaosse erschienen, die das alte Chaosleben wieder hervorriefen. Nunja. Zum Glück war Wochenende!

Tee plus 20 Tage:
die letzte Steckdose wurde repariert. Die neue Gegensprechanlage funktionerte wieder nicht und es muss eine neue bestellt werden. Das umherrschende Chaos wich neuen Schränken, die im Laufe der Zeit auch Inhalt bekamen.

Tee plus 31 Tage:
Frau Comorph hat Urlaub, alles ist toll und fertig.
Letztendlich fehlen noch die Theke und Barhocker, die aber zum folgenden Wochenende ebenfalls fertig sein sollen. Und dann fängt die Zeit des Wohnens, Lebens und des ganzen Restes an.
Chaos weicht Ordnung, Nachbarn sind toll und ruhig.
Sodenne... das wars.
Frau Comorph und der Captain bedanken sich für die Aufmerksamkeit!