Dienstag, 18. Mai 2010
Tagebuch eines Umzugs - 2
Mittwoch, 12. Mai 2010
Tagebuch eines Umzugs
Sonntag, 11. April 2010
Der letzte Krieg
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Schwimmen - Massenwahn im Chlorparadies
Dienstag, 1. Dezember 2009
7. Dinge, die lieber ungesagt bleiben sollten
7. Dinge, die lieber ungesagt bleiben sollten.
Oder Tage, an denen man seine Klappe nicht halten konnte. Manchmal gerät die gemeine Stiftverkäuferin in Situationen, die einfach verlangen, jetzt mal STILL zu sein. Aber wie das nun mal so ist, klappt das meist minder.
Eines Tages betrat eine Kundin den Laden, der das Leid des Lebens ins Gesicht geschrieben stand. Sie erzählte von ihrer kleinen, niedlichen Tochter, die ständig ihren Anspitzer verliert, oder dessen bestohlen wird.
"Haben Sie nicht einen, den ich ihr einfach ans Bein nageln kann??" fragte sie mit sorgenvoller Mine.
"Also einen aus Holz." antwortete die Verkäuferin und drehte sich um um einen solchen zu finden.
Auch gibt es Situationen, wo der Beobachter der Szene denkt: Jetzt sag bloß nicht das, wo jeder weiß, das es das dümmste ist, was man sagen kann.
Ein männlicher Kunde steht vor einem Regal, und betrachtet einen Ranzen, der dort oben steht.
Die gemeine Stiftverkäuferin hat in diesem Fall natürlich nur das Euro-Zeichen in den Augen, und wittert einen möglichen Ranzenverkauf.
Natürlich sagt sie diesen Satz. Diesen einen Satz!!! Der Satz, bei dem der Kunde sofort anfängt zu schmunzeln.
"Soll ich Ihnen einen runterholen?" natürlich bei gleichzeitigem Rot anlaufen, weil der Verstand sich wieder von Cash auf Sprache umstellt.
"Kann Ihre Alte weg?" sollte man ältere Herren in Begleitung ihrer Frau nur fragen, wenn sie Humor haben und darauf gekonnt zu reagieren wissen. Auch wenn die gemeine Stiftverkäuferin noch an die leergeschriebene Mine denkt, die sie in der Hand hat.
Mit Daumen und Zeigefinger eine Spanne von ca 8 cm zeigend, einen Kunden fragen: "Wie lang ist Ihrer denn?", ist ebenfalls nich immer angebracht. Zum Glück meinte die Verkäuferin ein Heftgerät und der Käufer war zu alt für solche Wortspiele.
Besonders gefährlich wird es, wenn ein recht blöder Satz ständig bei den Kollegen angewandt wird. "Ja, das hat sie aber feiiin gemacht!" Bei Frau M. war der Satz noch witzig, ebenfalls bei Frau S. Aber als die gemeine Stiftverkäuferin mit ihrem Vorgesetzten telefonierte und er ihr eine gute Nachricht mitteilte, konnte sie den Satz zum Glück auf ein "fein!" kürzen.
Manchmal schafft sie es, haarscharf am Krater der Peinlichkeit entlangzuflitzen.
Obwohl der Satz:
"Ach, Sie unterhalten sich gerade über unseren Stuhlgang."
Gemeint war, wie er lautete, an die Chefin gerichtet war und überhaupt das merkwürdigste war, dass die gemeine Stiftverkäuferin jemals zu ihr gesagt hat.
Hintergründlich ist zu erwähnen, dass das Klo Igor manchmal Probleme hat mit der Verarbeitung und sich gerne übergibt. Deswegen das Verbot zu Stuhlgang auf der Arbeit angesprochen wurde. Chefin allerdings Probleme mit zu hartem hatte und dieses mit den Worten: "ist der Stuhlgang zu hart, ist Igor zu schwach!" kommentierte. Und gerade an diesem Tag hatte die gemeine Stiftverkäuferin auch Probleme mit der Verdauung, über die sie sich gegenseitig beklagten.
Zum Zeitpunkt der Entstehung des Satzes befand sich nun Chefin mit Frau S. im Keller und berichtete ihr von den allgegenwärtigen Verdauungsproblemen.
Früher war Frau G., die gemeine Stiftverkäuferin eine ruhige Person, die Worte mied.
Manchmal wünscht sie sich das heute noch.
